Mit kopp den Treffer landen:
Regionaler Personaldienstleister bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen

Die Zeiten, in denen man ein ganzes Berufsleben bei einem Arbeitgeber verbracht hat, sind längst vorbei. Und vielen Menschen fällt es schwer, nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses einen neuen Job zu finden. Für sie ist Zeitarbeit oft das Sprungbrett zum Traumjob.

Zeitarbeit hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Instrument des Arbeitsmarktes entwickelt. Der Grund dafür ist, dass dieses Arbeitsmodell Unternehmen die Chance bietet, Auftragsspitzen zu meistern und zugleich neue, gute Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Vorteile auf der Arbeitnehmerseite: man ist fest angestellt, lernt verschiedene Unternehmen kennen, wird von den Personaldisponenten des Zeitarbeitsunternehmens betreut und gegebenenfalls sogar weitergebildet. „Das Image der Zeitarbeit ist heute deutlich besser als noch vor ein paar Jahren“, sagt Frederic Springer, Niederlassungsleiter in Karlsruhe. „Das liegt auch daran, dass sich mit der zunehmenden Akzeptanz dieses Arbeitsmodells in Unternehmen unsere Rolle geändert hat: Wir entleihen heute zunehmend Fachkräfte und sorgen in vielen Fällen auch für die vom Kunden gewünschten Qualifizierungen.“ Ein gutes Beispiel dafür ist der Industriemechaniker Marc Wenner, der viele Jahre lang gar nicht mehr im erlernten Beruf, sondern im Kundenservice tätig war.

Nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit verlor er seine Stelle. Ein Jahr lang bewarb er sich bei vielen Unternehmen – erfolglos, da er so lange nicht mehr handwerklich gearbeitet hatte. Schließlich stieß er auf eine Stellenanzeige der kopp Gruppe, die für einen Kundeneinsatz einen Industriemechaniker suchte. Marc Wenner bewarb sich und wurde eingestellt, trotz der langen Auszeit und obwohl ihm eine wichtige Zusatzqualifizierung fehlte. Bei kopp nahm er direkt an einer intensiven CNC-Schulung teil und war danach bereit für den Einsatz beim Kunden. „Wir stellen heute oft Mitarbeiter ein, die wir für bestimmte Aufgaben beim Kunden erst einmal weiterbilden. Aus unserer Sicht ist das eine sinnvolle Investition, da unsere Kunden schnell bedient werden wollen und die Suche nach Leuten mit dem passenden Profil oft zu lange dauert“, erklärt Springer.

Für Marc Wenner war das eine sehr positive Erfahrung. „Von vielen Unternehmen habe ich gar keine Rückmeldung bekommen, nicht einmal nach dem Bewerbungsgespräch. Und davon, dass man fehlende Kenntnisse im neuen Job erst einmal erlernt, war sowieso nie die Rede“, sagt der heute 32jährige Wenner. „Bei der kopp Unternehmensgruppe allerdings habe ich mich gleich gut aufgehoben gefühlt.“ Wenner arbeitete bei der Braun Metallverarbeitung GmbH, einem Unternehmen, das gern und regelmäßig Zeitarbeitskräfte bei der kopp Unternehmensgruppe anfordert und in der Vergangenheit auch selbst schon kopp-Mitarbeiter in die eigene Belegschaft aufgenommen hat. „Ich habe mich bei Braun sofort wohl gefühlt. Die Kollegen waren freundlich und haben mich gleich als einen der ihren akzeptiert“, erzählt Marc Wenner. „Nach Erfüllung eines Großauftrags wurde ich für mehrere Monate bei einem anderen Kunden eingesetzt, wo ebenfalls alles problemlos verlief.“ So problemlos, dass Marc Wenner in den Betrieb übernommen wurde. Frederic Springer weiß, dass er einen guten Mann verliert. „Die Zeitarbeit bringt eben oft Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen. Letztendlich profitieren wir aber auch davon, denn wenn unsere Kunden mit unseren Mitarbeitern zufrieden sind, wirkt sich das auch positiv für uns aus.“

Die Disponenten in den insgesamt sieben Niederlassungen der kopp Unternehmensgruppe kennen einige solcher Geschichten. Sie wissen, dass die Zeitarbeit für viele ein Sprungbrett in die Festanstellung ist. Und dass Arbeitgeber gern die Gelegenheit nutzen, potenzielle neue Mitarbeiter über temporäre Einsätze kennen zu lernen und fest zu übernehmen, wenn wieder eingestellt wird.

Für Kundenunternehmen von Personaldienstleistern bietet Zeitarbeit also einen ganz konkreten Mehrwert. Und für Jobsuchende kann sie eine wichtige Orientierungshilfe sein und schöne berufliche Möglichkeiten eröffnen.